freierbuerger

Schröder meldet sich zum Wort

Ex-Bundeskanzler Schröder meldet sich zum Wort. Dabei kritisiert er vor allem seine politische Gegner. Nicht völlig zu Unrecht. Die haben bereits viele Fehler gemacht. Was hat er aber vergessen, sind Fehler seiner Regierung. Unter seiner Regierung wurde keine außenpolitische Unabhängigkeit Deutschlands erreicht, sondern ein Konflikt mit einem alten Verbündeten, dafür aber wurde Abhängigkeit von Rußland verstärkt, welche Preis werden wir dafür zahlen, weiß noch keine, einige andere Länder sind bereits zur Rechnung gezogen (s. Ukraine oder Georgien) und Deutschland muß, leider, schweigen. Dass ist keine unabhängige Außenpolitik. Wegen, anfangs verzogerten und, dann, inkompetenten Reformen haben wir das, was wir haben und müssen grössere Einschränkungen in Kauf nehmen. Allein seine inkompetente Politik ist daran Schuld, dass wir jetzt das haben, was wir haben.
Polyticallyincorrect über Schröder

23.10.06 09:27

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(2.11.06 22:19)
da besteht natürlich ein Zusammenhang mit der Kultivierung abgetakelter Klischees aus den 1970ern und 1980ern, die die einstmalige Arbeiterpartei von den Grünen übernommen hat. Die Energiesicherung der BRD mit Windmühlen usw. usw.. Das die damit gewonnene Inflexibilität mit zur Abhängigkeit beiträgt, dass will man lieber nicht in der Öffentlichkeit diskutiert haben, könnten dabei doch liebgewonnene Klischees endgültig verlustig gehen, zumal in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit sowieso kein Hahn mehr nach den Ergüssen abgetakelter Linksradikaler kräht.

Andererseits kann auch kein Zweifel bestehen, dass der ehemalige "antirevisionistische" Juso, dessen Fraktion bewirkte, dass der "breite antimonopolitische Bündnisse" mit der DKP suchenden Benneter einstmals zum Jusohäuptling gekürt wurde, ein Wertemassstab besitzt, der sich nicht mit dem der Westdeutschen deckt, von einer Hand voll DKPisten und deren Bündniskollegen einmal abgesehen. Zar hat Kanzler Schmidt den Stamokap Benneter nich eigenhändig aus der Partei geworfen, aber die Zeiten hatten sich längst geändert. Früher galt in der BRD nämlich noch das asiatische Gesetz: Einmal das Gesicht verloren, hätten weder Benneter noch Schröder jemals eine Chance zum Aufstieg bekommen. Der von den Medien immer noch hochgehaltene Schröder beweist einmal mehr, dass die Rückkehr zu diesen alten Werten notwendig zum Selbstschutz der Demokratie ist.

Ansonsten: Es ist wichtig, dass wenigstens sie noch den Mut besitzen, den Deutschen, die seit der Einheit um des lieben Friedens mit den demokratiedefizitären Brüdern und Schwestern aus dem Osten willen, auf dem linken Auge blind wurden, in Erinnerung rufen, dass das Böse mit dem Konkurs des Kommunismus nur als Produktionsverhältnis eben nicht verschwunden ist. Weiter so!

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