freierbuerger

Gorbatschow

Gorbatschow

M. S. Gorbatschow hat vor paar Tagen sein 75. Geburtstag gefeiert. Ich gratuliere ihm. Seine Verdienste sind sehr hoch. Er hat als einer der ersten von kommunistischen Spitzenfunktionären bemerkt, dass es nicht mehr weiter geht, wie es bisher gegangen ist (viele einfache Leute in Kommunistischen Reich haben das seit Jahrzehnten gewusst). Was er aber nicht wusste, bzw. nicht wissen wollte, es sind keine Reformen möglich, Kommunismus ist nicht reformierbar, das ist eine, zwar sehr schöne (oder, bei genauer Prüfung, eigentlich, nicht schöne), aber in der Praxis menschenunwürdige Konzept, die Leuten sehr viele Leid getan hat. Aber leide wollen mehrere „Progressive“ Intellektuelle bis Jetzt das nicht wahr haben.
Gorbatschow wird wegen seiner Verdienste, vor allem bei Deutscher Wiedervereinigung bei uns hoch gewürdigt. Manchmal entsteht den Eindruck, Das ist seine alleiniger verdienst. Aber was konnte er damals tun. Gesellschaft war müde nach langjährigen sinnlosen Krieg in Afganistan, unter Folgen deren leiden wir bis jetzt, und war zu keiner Anstrengungen bereit, was auch Wiedervereinigungsgegner betrifft.
Wiedervereinigung Deutschlands hat mit dem Krach marksistischer kommunistischer Utopie zu tun. Aber nur dem Grbatschow dankbar sein. Nein, Danke. Das wäre unfair gegenüber allen, die im Jahren 1989-1990 auf der Strassen osteuropäischen Orten gegen kommunistischen Totalitarismus protestierten, gegen allen Dissidenten, die Jahrzehnten gegen Kommunismus gekämpft, gegen Mitarbeitern bei Radiosender in Washington, München und London u. s. w., die mit allen Kräften versucht haben, uns Wahrheit zu sagen, gegenüber dem Papst und Priestern, gegenüber die Leuten, die im 1953 in DDR, 1956 in Ungarn, 1968 in der Tschechoslowakei, 1980 in Pollen für die Rechte gekämpft, für die Soldaten, die Schisbefehle verweigerten, aber auch für die einfachen Leute in der kommunistischen Reich, die sich zwar äußerlich angepasst haben und in eigene Nischen zurückgezogen haben, Witze über Lenin und andere Pseudoheilige einer Pseudoreligion erzählten und mit seiner leiser Abneigung gegen System den Boden für deren Sturz vorbereiteten.
Ohne diese Leute hätten wir keinen guten „Gorbi“ gehabt.

6.3.06 11:01, kommentieren